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Veranstaltung: Haus in gute Hände geben (29.5.26)

Veranstaltung am 29.05.2026, 14 -15:30 Uhr
Hier zur Veranstaltung anmelden.

Sozialverträgliche Wege der Immobilienübergabe

Was passiert mit einem Haus, wenn die eigene Verantwortung dafür weitergegeben werden soll? Viele Eigentümer:innen wünschen sich eine Lösung, die nicht nur am Höchstpreis orientiert ist. Sie möchten auch die Hausgemeinschaft, die Mieter:innen und die Geschichte des Hauses im Blick behalten.

Die Veranstaltung „Haus in gute Hände geben“ richtet sich vor allem an Eigentümer:innen von Wohnimmobilien in Frankfurt, die frühzeitig über die Zukunft ihres Hauses nachdenken möchten. Zugleich bietet sie auch Hausgemeinschaften Orientierung, die mit ihren Eigentümer:innen über eine sozialverträgliche Zukunft des Hauses ins Gespräch kommen wollen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Immobilie verantwortungsvoll, sozialverträglich und langfristig gesichert weitergegeben werden kann.

Ein Haus verantwortungsvoll weitergeben

Ein Haus zu übergeben ist oft mehr als eine wirtschaftliche Entscheidung. Es geht um persönliche Verantwortung, um die Zukunft der Bewohner:innen und um die Frage, welche Werte mit dem Haus verbunden bleiben sollen.

Die Veranstaltung zeigt verschiedene Wege auf: gemeinwohlorientierter Hausverkauf, Stiftungslösungen, genossenschaftliche Modelle, Nachlassplanung sowie Möglichkeiten der eigenen Absicherung, etwa durch Wohnrecht, Nießbrauch oder andere vertragliche Vereinbarungen.

Eine sozialverträgliche Übergabe kann Eigentümer:innen entlasten, Mieter:innen Sicherheit geben und gewachsene Hausgemeinschaften erhalten. Sie braucht jedoch Zeit, Vertrauen und eine bewusste Entscheidung für Verantwortung über den eigenen Besitz hinaus.

Mit Stiftung trias, DachGeno und GIMA

Karin Lehmann von der Stiftung trias stellt ein konkretes Beispiel aus Frankfurt vor. Dabei geht es um ein Haus, das der Stiftung testamentarisch übertragen wurde, damit die dort lebende Wohngemeinschaft dauerhaft zu bezahlbaren Mieten wohnen bleiben kann. Der Fall zeigt, wie eine Immobilie durch Schenkung, Erbeinsetzung oder Vermächtnis langfristig gesichert werden kann.

Mehr zum Beispiel: Zustiftung Frankfurt: Erstes trias-Mietwohnprojekt

Bernd Bärfacker, Vorstand der DachGeno Rhein-Main eG, erläutert, wie eine genossenschaftliche Zukunftslösung für ein Haus aussehen kann. Die DachGeno Rhein-Main setzt sich für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau im Rhein-Main-Gebiet ein und entwickelt Modelle, mit denen bewohnte Häuser gesichert, Mieter:innen beteiligt und bezahlbarer Wohnraum langfristig geschützt werden können.

Robin Mohr von der GIMA Frankfurt eG führt durch den Abend. Er gibt Einblicke in gemeinwohlorientierte Weiterveräußerungen in Frankfurt und stellt das GIMA-Projektnetzwerk vor. Die GIMA Frankfurt bringt Eigentümer:innen, Hausgemeinschaften und gemeinwohlorientierte Käufer:innen zusammen, um sozialverträgliche Lösungen für Wohnimmobilien zu entwickeln.

Für wen ist die Veranstaltung gedacht?

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Eigentümer:innen von Wohnimmobilien, die sich fragen:

Wie kann ich mein Haus sozialverträglich verkaufen?
Wie kann ich meine Immobilie stiften oder vererben?
Welche Möglichkeiten gibt es, Mieter:innen langfristig zu schützen?
Kann eine Genossenschaft, Stiftung oder ein gemeinwohlorientierter Träger mein Haus übernehmen?
Wie kann ich mich selbst absichern, wenn ich mein Haus weitergeben möchte?
Welche Schritte sind sinnvoll, wenn ich frühzeitig über die Zukunft meiner Immobilie nachdenken will?

Auch Hausgemeinschaften sind willkommen, wenn sie sich mit der Zukunft ihres Hauses beschäftigen und mögliche Wege kennenlernen möchten, um mit Eigentümer:innen über eine verantwortungsvolle Übergabe ins Gespräch zu kommen.

Der Abend bietet Orientierung, kurze fachliche Impulse und Raum für Fragen. Er ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Fachberatung, versteht sich aber als Einstieg für alle, die eine verantwortungsvolle Perspektive für die Zukunft eines Hauses entwickeln möchten.

Veranstaltung

Datum: 29.05.2026
Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr
Ort: Adickesallee 67–69, 60322 Frankfurt am Main, Erdgeschoss
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten.

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Hinweis: Das Beitragsbild wurde KI-generiert.

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GIMA-Mitglied Kauft im Ostend

Trotz angespannter Lage auf dem Immobilienmarkt konnte der Beamten-Wohnungs-Verein (BWV) zuletzt erfolgreich ein Mehrfamilienhaus im Ostend erwerben.

Damit sind die Mietverhältnisse dauerhaft abgesichert und die Bewohnerinnen und Bewohner vor Verdrängung und unverhältnismäßigen Mieterhöhungen geschützt.

Hier finden Sie die breite Berichterstattung die dieses positive Beispiel in der Presse erfahren hat:

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Die GIMA auf HR-Info

GIMA-Interview bei Der Tag auf HR-Info.

Die Wohnungsnot in Hessen ist ein drängendes Problem, das immer mehr Menschen betrifft. Die GIMA wurde kürzlich am 31.01.2024 von HR-Info zu diesem Thema interviewt und diskutierte verschiedene Aspekte der Herausforderung. In dem Beitrag wurden die steigenden Kosten des Bauens und die potenziellen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Klimaschutz als zentrale Punkte hervorgehoben.

Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum steht im Raum, doch die Antwort scheint komplexer zu sein, als es auf den ersten Blick erscheint. Das Bauen wird teurer, und es besteht die Sorge, dass die Klimaschutzmaßnahmen die Kosten weiter erhöhen könnten. Ist bezahlbarer Wohnraum also ein unlösbares Dilemma geworden?

Der Artikel auf HR-Info regt zum Nachdenken an und plädiert dafür, alternative Lösungen zu finden. Es wird die Idee aufgeworfen, dass das, was wir brauchen, bereits vorhanden sein könnte, aber möglicherweise nicht am richtigen Ort oder im passenden Zustand ist.

Als anlaufstelle für sozialgerechte Hausverkäufe ist die GIMA eines von mehreren Instrumenten, die dabei helfen bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

Hier geht es zum Radiobeitrag.

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Podcastempfehlung zu Genossenschaften

Im Podcast L´Immo (Der Podcast für die Immobilienwirtschaft) geht es diesmal um die Herausforderungen und Chancen von Wohnungsbaugenossenschaften 🎙️
Dirk Labusch führt ein Gespräch mit Dr. David Wilde, dem wissenschaftlichen Leiter des frisch gegründeten Instituts für wohnungsgenossenschaftliche Zukunftsfragen eG21 am EBZ Bochum.

Welche Aussichten haben Genossenschaften? Von Einkaufskooperationen über die Sinnhaftigkeit ihres Modells bis hin zum „purpose“ im Einklang mit dem Zeitgeist – es eröffnen sich zahlreiche Chancen. Doch gleichzeitig stellen sich Herausforderungen, insbesondere bei energetischen Sanierungen und dem Umgang mit der Kleinteiligkeit, die viele Vorstände zu ehrenamtlicher Arbeit zwingt. Eine professionelle Auseinandersetzung mit diesen Zukunftsherausforderungen gestaltet sich nicht einfach. Erfahre, wie das eG21 mittelfristig daran arbeitet, innovative Lösungen zu entwickeln.

Hör rein und bleib am Puls der Genossenschaftsentwicklung! 🏡 #Podcast #Wohnungsgenossenschaften #Zukunftsfragen #eG21

Hier geht es zum Podcast.

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Die GIMA in Leipzig

Wir freuen uns über das große Interesse an der GIMA aus verschiedenen Stadten. Als nächstes werden wir in Leipzig über unsere Arbeit berichten. Es wird dazu einen Livestream geben, den man sich auch aus Frankfurt ansehen kann.

Hier geht es zur Veranstaltung und zum tollen Material, das die Leipziger erstellt haben. Gute Arbeit!

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Die GIMA bei kommunal.de

Wir freuen uns über das Interesse und hoffen, dass auch in weiteren Kommunen der Wert genossenschaftlichen Wohnens erkannt wird. Die vielen Anfragen aus dem ländlichen Raum zeigen, dass das GIMA-Modell nicht nur etwas für große Städte ist.

Hier ght es zum Artikel.

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GIMA auf der Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen

Auch auf der diesjährigen Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen war die GIMA Frankfurt vertreten. Langsam, aber sicher wird sie immer bekannter bei der Frankfurter Stadtbevölkerung. Das Ziel ist, dass einmal alle Frankfurter:innen von dem Beratungsangebot der GIMA gehört haben und sich die Idee des sozialverträglichen Hausverkaufs verbreitet. Diesem Ziel sind wir mit der Teilnahme an der diesjährigen Infobörse ein Stück nähergekommen.

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. bringt alljährlich interessierte Bürger:innen und bestehende Wohnprojekte oder angehende Initiativen zusammen. Außerdem vertreten: städtische Stellen, Vereine, Stiftungen, Finanzierungspartner, (Energie-)beratungsstellen und weitere Akteure, die über die Möglichkeiten von bezahlbarem und gemeinschaftlichen Wohnraum informieren.

In diesem Umfeld gab es reges Interesse an der Arbeit der GIMA – sowohl seitens der Stadtbevölkerung, als auch seitens der anderen Ausstellenden gleichermaßen. Die geknüpften Kontakte und neuen Interessent:innen werden die künftige Arbeit der GIMA bereichern. Als Immobilienagentur muss die GIMA Frankfurt gut vernetzt und bekannt sein. Der rege Austausch war daher nicht nur sinnstiftend, sondern hat uns in unserer Unternehmung bestärkt, die Beratungsstelle für sozialverträgliche Hausverkäufe in Frankfurt zu sein.

Hier der Link zur Aufzeichnung der Vorträge vom Vormittag.

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Die GIMA im ZDF

Anlässlich des ersten von der GIMA Frankfurt begleiteten Verkaufes gab es ein breites Medienecho. Besonders freut uns der Fernsehbeitrag in der Sendung ZDF Drehscheibe Deutschland. Die ehemalige Eigentümerin, die erwerbende Genossenschaft, Planungsdezernent Mike Josef und die GIMA Frankfurt kommen zu Wort.

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Die GIMA Frankfurt startet durch

Durch die Arbeit der GIMA Frankfurt konnte ein erstes Haus in gute Hände gegeben werden. Im Frankfurter Ostend hat sie den sozialverträglichen Hausverkauf an eine Wohnungsgenossenschaft begleitet. Anstatt Luxusmodernisierungen und Verdrängung bekommen die Bewohner:innen nun stabile Mietpreise und Mitbestimmung.

Das GIMA-Mitglied Beamten-Wohnungs-Verein eG (BWV) kaufte das Haus von zwei sozial eingestellten Schwestern, denen viel an dem Haus liegt. Sie sind selber in dem Haus aufgewachsen und kennen alle Mieter:innen mit Namen. Die Wohnverhältnisse der Mieter:innen werden durch den sozialverträglichen Verkauf dauerhaft abgesichert.

Knapp ein Jahr hat der Prozess gedauert und war nicht immer ganz einfach. Zuletzt konnte durch die GIMA Frankfurt jedoch ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden: die ehemaligen Eigentümerinnen erhielten einen fairen Kaufpreis, der BWV konnte seinen Bestand erweitern und die Stadt hat durch ihr Entgegenkommen beim Erbbaurecht bezahlbaren Wohnraum erhalten.

Die GIMA Frankfurt hofft, künftig weitere sozial eingestellte Eigentümer:innen für das Modell zu gewinnen und gemeinsam bestehende Hausgemeinschaften zu bewahren.

Wir freuen uns über das breite Medienecho, sogar das ZDF berichtete.

Hier finden Sie die weitere Berichterstattung:

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GIMA Frankfurt gegründet

Es ist so weit: am Freitag, den 12.11.2021 fand die Gründungsversammlung der GIMA Frankfurt statt.

Damit ist die Genossenschaftliche Immobilienagentur Frankfurt am Main eine Genossenschaft in Gründung.

Artikel zur Gründungsversammlung der GIMA Frankfurt: