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Veranstaltung: Haus in gute Hände geben

Sozialverträgliche Wege der Übergabe für Eigentümer:innen

Was passiert mit einem Haus, wenn die eigene Verantwortung dafür weitergegeben werden soll? Viele Eigentümer:innen wünschen sich eine Lösung, die nicht nur am Höchstpreis orientiert ist. Sie möchten auch die Hausgemeinschaft, die Mieter:innen und die Geschichte des Hauses im Blick behalten.

Die Veranstaltung „Haus in gute Hände geben“ richtet sich an Eigentümer:innen von Wohnimmobilien in Frankfurt, die frühzeitig über die Zukunft ihres Hauses nachdenken möchten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Immobilie verantwortungsvoll, sozialverträglich und langfristig gesichert weitergegeben werden kann.

Orientierung für eine verantwortungsvolle Übergabe

Ein Haus zu übergeben ist oft mehr als eine wirtschaftliche Entscheidung. Es geht um persönliche Verantwortung, um die Zukunft der Bewohner:innen und um die Frage, welche Werte mit dem Haus verbunden bleiben sollen.

Die Veranstaltung zeigt verschiedene Wege auf: gemeinwohlorientierte Weiterveräußerung, Stiftungslösungen, genossenschaftliche Modelle, Nachlassplanung und Möglichkeiten der eigenen Absicherung. Dabei wird deutlich: Eine sozialverträgliche Übergabe ist möglich. Sie braucht jedoch Zeit, Vertrauen und eine bewusste Entscheidung für Verantwortung über den eigenen Besitz hinaus.

Mit Stiftung trias, DachGeno Rhein-Main und GIMA Frankfurt

Karin Lehmann von der Stiftung trias stellt ein konkretes Beispiel aus Frankfurt vor. Dabei geht es um ein Haus, das der Stiftung gestiftet wurde. Sie zeigt, wie Häuser und Grundstücke dauerhaft gesichert werden können, etwa durch Schenkung, Erbeinsetzung oder Vermächtnis.

Bernd Berpacha, Vorstand der DachGeno Rhein-Main eG, erläutert, wie eine genossenschaftliche Zukunftslösung für ein Haus aussehen kann. Im Mittelpunkt stehen Beteiligung, gemeinschaftliche Verantwortung und der langfristige Schutz von bezahlbarem Wohnraum.

Robin Mohr von der GIMA Frankfurt eG führt durch den Abend. Er gibt Einblicke in gemeinwohlorientierte Weiterveräußerungen in Frankfurt und stellt das GIMA-Projektnetzwerk vor.

Raum für Fragen und Austausch

Die Veranstaltung bietet Orientierung, kurze fachliche Impulse und Raum für Fragen. Sie richtet sich an Eigentümer:innen, die ihr Haus verkaufen, stiften, vererben oder langfristig anders sichern möchten.

Der Abend ersetzt keine individuelle Rechts- oder Fachberatung. Er versteht sich als Einstieg für alle, die eine verantwortungsvolle Perspektive für die Zukunft ihres Hauses entwickeln möchten.

Dauer: ca. 90 Minuten
Ort: Adickesallee 67–69, 60322 Frankfurt am Main, Erdgeschoss
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

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